TSV 2000 Handball

Rothenburg o.d.T.

Bayernliga

Bayernliga - der TSV 2000 ist dabei !

Aller guten Dinge sind drei: In der Spielsaison 2018/19 wird die Handballabteilung des TSV 2000 mit drei Teams in der höchsten bayerischen Spielklasse vertreten sein. Nachdem die 1.Männermannschaft den Verbleib im bayerischen Oberhaus sichern konnte, gelang am vergangenen Wochenende gleich zwei Jugendmannschaften die Qualifikation für die kommende Bayernligasaison. Erneut ein Beweis unserer hervorragenden Jugendarbeit.

Die weibliche C-Jugend konnte bei ihrem Heimturnier im Fünferteilnehmerfeld Platz zwei belegen und sicherte sich damit einen Platz in der Runde der besten acht Mannschaften dieses Jahrgangs in Bayern.

Im Auftaktmatch gegen die mit starken Individualisten besetzte Mannschaft des 1.FCN waren die Mädels des TSV 2000 in der Lage das hohe Tempo mitzugehen und hatten auf die Angriffswucht des FCN stets eine passende Antwort parat. Trotz Schwächen im Defensivverhalten gelang den Rothenburgerinnen durch eine überzeugende spielerische Angriffsleistung es immer wieder den 1.FCN auf Distanz zu halten. Am Ende stand ein wichtiger 17:14 Auftaktsieg. Im zweiten Spiel gegen den SV München Laim hatten die Mädels erhebliche Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Nur ein energischer Schlussspurt sicherte den 10:10 Endstand. Im dritten Spiel gegen den späteren Turniersieger der HT München leisteten sich beide Teams zu viele Fehler und nutzten die sich bietenden Chancen nicht konsequent. Am Ende stand mit dem 5:7 die erste- und einzige- Niederlage der TSV Mädels in den beiden Quaifikationsrunden .Auch in diesem Spiel wäre allerdings für das Heimteam mit einer konzentrierteren Leistung ein Sieg möglich gewesen. Im letzten Spiel gegen den TSV Allach 09 fanden die Rothenburgerinnen aber wieder zu ihrem Spiel zurück und überzeugten beim deutlichen 20:8 durch eine geschlossene Mannschaftsleistung bei der alle Spielerinnen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg leisten konnten. Mit Marta Zbruk stellte der TSV 2000 zudem - wie bereits in der ersten Runde - die erfolgreicheste Torschützin des Turniers.

Insgesamt konnten die C-Mädels in den beiden Runden der Quali zeigen, dass sie das Zeug dazu haben mit den besten Teams Bayerns mitzuhalten. Wenn die Mannschaft die Vorbereitungszeit konsequent nutzt, kann man das Abenteuer Bayernliga mit Zuversicht angehen.

Auch die männliche B-Jugend konnte sich in der dritten Runde für die Bayernliga qualifizieren und kehrt nach einem Jahr Abstinenz zurück in Bayerns Spitzenklasse. Bereits zum zweiten Mal in der diesjährigen Qualifikation musste man nach Niederraunau fahren. Anders wie im letzten Jahr, wo man während der Qualifikation auf bis zu sechs Stammkräfte verzichten musste, waren alle Spieler an Bord. Im ersten Spiel traf man auf die SG Kempten-Kottern, welche bereits ihr erstes Spiel gegen den Gastgeber deutlich verloren hatte.

Auch gegen die Tauberstädter offenbarte sich letztendlich ein deutlicher Klassenunterschied. Die Rothenburger brauchten einige Zeit um ins Spiel zu finden und so war die Begegnung bis zum Zwischenstand von 3:4 ausgeglichen. Dann jedoch hatten die Allgäuer vor allem körperlich wenig entgegenzusetzen und die TSVler zogen bis zur Pause auf 4:9 davon. Im zweiten Durchgang war dann der Widerstand endgültig gebrochen und die Tauberstädter nutzten nun, anders wie in der ersten Hälfte, ihre Torchancen konsequent zum ungefährdeten 9:20 Sieg. Da Kempten nun bereits zwei Spiele verloren hatte und der zweite Platz für die endgültige Qualifikation zur Bayernliga reichte, hatte man bereits mit dem ersten Sieg das Ticket für die Bayernliga gelöst. Dennoch wollte man im zweiten Spiel gegen die Gastgeber eine Revanche für die in der ersten Runde erlittene Niederlage nehmen. Wie schon in der ersten Runde entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und die Führung wechselte hin und her. Am Ende haderten die Tauberstädter mit einigen umstrittenen Entscheidungen des ansonsten gut leitenden Allacher Schiedsrichtergespanns. Diese fielen leider immer zugunsten der Heimmannschaft aus. Als sich die Rothenburger 10 Sekunden vor Spielende beim Stand von 23:24 den Ball erkämpften, startete Anton Ehrlinger zum Gegenstoß und wartete mutterseelenallein am gegnerischen Kreis auf ein Anspiel. Der entscheidende Pass von Florian Schmidt wurde jedoch durch ein Foul an der Mittellinie unterbunden. Folgerichtig bekam der Niederraunauer Spieler hierfür zwei Minuten. Was jedoch ausblieb war der regelkonforme Siebenmeter-Strafwurf für diese Aktion. Zur Verwunderung aller entschieden die Schiedsrichter auf Freiwurf von der Mittellinie, welcher von den Gästen nicht mehr wahrgenommen wurde. Somit blieb Niederraunau in einem ausgeglichenen Spiel der Sieger. Dennoch hielt sich die Enttäuschung im Rothenburger Lager in Grenzen. Da sich mit diesem Ergebnis beide Mannschaften für das bayerische Oberhaus qualifiziert hatten feierten zwei Teams auf dem Spielfeld ihre erfolgreiche Qualifikation.

Nach einem Jahr in der übergreifenden Bezirksoberliga kehrt somit die erfolgreiche Mannschaft zurück in die Bayernliga. In den drei Qualifikationsrunden zeigte der TSV-Nachwuchs, dass er zu den stärksten Mannschaften Bayerns zählt. Letztendlich zahlte sich die konzentrierte und kräftezehrende Vorbereitung mit zusätzlichen Trainingseinheiten aus und die Jungs belohnten sich selbst für ihr vorbildliches Engagement.

Für den TSV Rothenburg spielten:

Paul Erdmann, Timo Richter (Tor), Elias Wunderlich , Anton Ehrlinger (5), Tom Gall (2), Patrick Klenk (6), Paul Koppler (2), Florian Köhler, Enrico König (5), Florian Schmidt (17/5), Fabian Kurr (4), Christian Keller (2), Max Krämer